New Eden bleibt New Eden – und das bedeutet, dass nichts jemals wirklich ruhig bleibt. Mit dem neuen Revenant-Update macht CCP Games genau das, was sie am besten können: alles ein bisschen komplizierter, chaotischer und für manche Spieler deutlich stressiger. Mehr Schiffe, größere Schlachten, härter umkämpfte Rohstoffe und eine ordentliche Portion Unsicherheit für alle, die sich gerne auf Langstreckenreisen begeben. Klingt wie ein typischer Dienstag in EVE Online.
Industrie-Boost: Wer baut, gewinnt
Wer in EVE Krieg führen will, braucht Schiffe. Und wer Schiffe braucht, braucht Rohstoffe. Genau hier setzt das Update an: Großraumschiffe und Tech-I-Schlachtschiffe sind jetzt günstiger und schneller zu produzieren. Die Kosten wurden gesenkt, die Produktionszeit verkürzt – sprich, die Chance, dass dein mühsam zusammengebauter Schlachtkreuzer nicht mal einen Tag überlebt, ist jetzt noch höher.
Aber auch das Mining erfährt ein paar Anpassungen. Wer bisher dachte, das Erz wächst einfach nach, kann sich auf effizientere, aber umkämpftere Ressourcen freuen:
- Mehr Erz in bestehenden Abbaustätten – heißt, du farmst effektiver, aber bist auch ein größeres Ziel.
- Neue Asteroidenfelder mit satter Beute – klingt nach einem Paradies, bis die ersten Piraten auftauchen.
- Der neue ORE Deep Core Strip Mining Laser – schneller, stärker, effizienter, aber garantiert nicht ohne Risiko.
Mehr Rohstoffe bedeuten natürlich auch mehr Schiffe, was in EVE meistens darauf hinausläuft, dass irgendjemand ziemlich bald irgendjemanden in die Luft jagt.
PvP und Fraktionskriege: Verstecken wird schwerer
Falls du in PvP-Gefechten bisher eher als Zaungast unterwegs warst, könnte sich das bald ändern. CCP setzt nämlich auf mehr Belohnungen für aktive Teilnahme – passives Rumstehen bringt dich nicht weiter. Wer auf der anderen Seite lieber auf Piratenjagd geht, darf sich über neue Anti-Piraten-Boni freuen.
Und dann wäre da noch die Pochven-Region. Wer hier denkt, er könne sich heimlich aus dem Staub machen, sollte sich auf Überraschungen einstellen. Rückzüge hinterlassen jetzt Spuren. Bedeutet: Wer einmal falsch abbiegt, könnte plötzlich mit einer ganzen Flotte im Rücken aufwachen.
Langstreckenreisen? Sicher war gestern
Die Ära des entspannten Springens ist offiziell vorbei. Wer sich durch New Eden bewegt, muss ab jetzt besser aufpassen:
- Spieler-gebaute Sprungtore sind jetzt angreifbarer, also überleg dir gut, ob du sie sorglos nutzt.
- Wartung ist jetzt Pflicht – wer sich nicht kümmert, guckt am Ende in die Röhre, wenn das Gate plötzlich streikt.
Heißt unterm Strich: Wer sich bisher ohne großes Nachdenken von A nach B bewegt hat, könnte bald ein paar ungewollte Überraschungen erleben.
Was heißt das für dich?
Das Revenant-Update mischt New Eden erneut auf und sorgt dafür, dass niemand sich zu sicher fühlen kann.
- Schiffe sind schneller gebaut, also gibt’s mehr Krieg.
- Bergbau ist ertragreicher, aber auch gefährlicher.
- PvP-Kämpfe werden aktiver belohnt, also wird’s noch hitziger.
- Langstreckenreisen sind jetzt eine strategische Herausforderung.
Kurz gesagt: New Eden bleibt unberechenbar. Wer schlau ist, passt seine Strategie an, checkt seine Rohstoffquellen und stellt sich auf noch mehr Konflikte ein. Wer das nicht tut? Nun ja, es gibt in EVE immer Bedarf an neuen Wracks.
Das Update ist live – also ran an die Schiffe, bevor irgendjemand schneller ist als du.