Sony hat den Preis für die PlayStation VR2 gesenkt. Warum? Offiziell heißt es: „Es war noch nie eine bessere Zeit, um in die Action einzutauchen.“ Inoffiziell könnte man es auch so formulieren: „Wir haben kaum neue Spiele, also senken wir den Preis, damit sich das Ding vielleicht doch noch jemand kauft.“
In den USA kostet das Headset jetzt nur noch 399,99 USD statt der ursprünglichen 549,99 USD – und das gilt auch für das Bundle mit Horizon Call of the Mountain. Auch in anderen Regionen gibt’s neue Preise:
- Europa: 449,99 €
- Großbritannien: 399,99 £
- Japan: 66.980 ¥
Für weitere Regionen hat sich Sony bisher noch nicht geäußert. Falls du also wissen willst, wie viel du hierzulande für das Headset hinblättern musst, solltest du wohl mal beim Händler deines Vertrauens nachfragen.
Klingt ja erstmal ganz nett, aber das große Problem bleibt: Es gibt kaum neue First-Party-Titel für das PS VR2. Sony hat in letzter Zeit wenig bis nichts angekündigt, das wirklich einen Kauf rechtfertigen würde. Das macht die Preissenkung zwar verlockend, aber wenn du auf die ganz großen Kracher hoffst, dann könnte die Wartezeit noch lang werden.
Ein Kollege aus einer früheren Review hat es ganz gut zusammengefasst: Er liebt sein PS VR2, aber hat’s niemandem guten Gewissens empfohlen – weil der Preis einfach zu hoch und die Spieleauswahl zu dünn war. Jetzt, mit der Preissenkung, könnte sich das Blatt wenden… wenn Sony noch ein paar starke Titel nachliefert.
Unterm Strich: Günstiger, aber immer noch ein Fragezeichen. Lohnt sich jetzt vielleicht mehr als vorher, aber ohne richtige Games bleibt’s halt ein sehr schönes, aber ziemlich teures Staubfänger-Gadget.