Ja, ihr habt richtig gelesen: Pokémon GO gehört jetzt nicht mehr Niantic. Die haben nämlich mal eben den Großteil ihrer Games-Sparte für 3,5 Milliarden Dollar an Scopely verscherbelt – also ein heftiger Deal im AR-Gaming-Bereich.
Mit dem Verkauf wandern nicht nur Pokémon GO, sondern auch Monster Hunter Now, Pikmin Bloom und die Social-Apps Campfire und Wayfarer in Scopelys Pokédex. Und weil man so ein Game-Portfolio nicht einfach ohne seine Trainer übergibt, wechseln auch die meisten Niantic-Entwickler inklusive Studio-Chefs Kei Kawai und Ed Wu mit ins neue Team.
Aber nicht alles geht an Scopely: Ingress und das Haustier-Simulator-Ding Peridot bleiben in Niantics Hand. Vielleicht wollten sie wenigstens ein paar eigene Pokémon behalten?
Scopely-Boss Tim O’Brien gibt sich jedenfalls optimistisch: Man freue sich, diese „fantastischen Communities“ weiterzuführen und das ganze AR-Erlebnis noch weiter auszubauen. Klingt nach großen Plänen – aber mal ehrlich, solange wir weiter Pokémon in der Fußgängerzone fangen können, sind wir dabei.
Ach ja, Scopely ist übrigens kein Unbekannter: Die Jungs und Mädels haben auch Star Trek Fleet Command, Marvel Strike Force und den Monopoly Go!-Hype am Laufen. Mal schauen, was sie aus Pokémon GO rausholen – vielleicht endlich PvP-Kämpfe ohne Lag? Wir bleiben gespannt.