Paintbucket Games hat uns das neue The Darkest Files zukommen lassen. Sie sind nun nicht dafür bekannt, die leicht verdaulichsten Spiele zu bringen. So ließen sie uns bereits zwei Mal in die Nazizeit eintauchen. Mit Through the Darkest of Times haben sie einen Titel im Portfolio, der 2020 berechtigt Wellen schlug. Das Spiel ist mittlerweile für jede denkbare Plattform erschienen, inkl. iOS und Android. Beholder 3 sprang dann zeitlich weiter und beschäftigte sich mit der DDR und seinem Regime, hier die Große Union genannt.
The Darkest Files wurde mit Controller am PC gespielt. Die Steuerung ist auch mit Maus und Tastatur möglich. In beiden Fällen sehr eingängig.
Worum geht es?
Natürlich bleibt sich Paintbucket Games treu. The Darkest Files spielt in der neu gegründeten Bundesrepublik nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Story ist in Frankfurt angesiedelt und
wir spielen Esther Katz. Esther Katz, deren Name hier frei erfunden ist, war eine Staatsanwältin unter Fritz Bauer. Dieser Staatsanwalt existierte hingegen genau so! Auch unter diesem Namen!

In der Nazizeit selber geflohen, kam er nach Kriegsende zurück und nahm seine Arbeit wieder auf. Nun aber spezialisiert auf NS-Verbrechen und -Verbrecher, die nie geahndet, bzw. nie zur Rechenschaft gezogen wurden. Das konnte er nicht alleine schaffen, also kommen wir hier ins Spiel und beginnen das Game mit unserem ersten Arbeitstag in Frankfurt.
Das Spiel
Wir starten das Game ganz normal. Legen einen Speicherstand an, es folgt die Auswahl der Schwierigkeit. Nichtsahnend, denke ich mir, dass Ermittlermodus ja quasi „Normal“ ist, Storymode ist nicht meine präferierte Spielweise. Das sollte sich gerade zu Beginn noch rächen, aber ich musste hier auch fix durchkommen, dass ich noch vor Release was abliefern kann. Eine andere Situation, als ihr erleben werdet.



Nun wirkt das Spiel an sich aber auch erst Mal trocken. Alleine die Idee „Wir ermitteln am Schreibtisch vergangene Verbrechen“. Dazu zu eher „unangenehmen“ Themen aus der Vergangenheit unseres eigenen Landes. Aber gut. Von Nichts kommt Nichts.
In der First Person Perspektive bewegen wir uns durch die Kanzlei. Im Untergeschoss ist der Wartebereich für Gäste, außerdem auch das Archiv angesiedelt. Eine Treppe führt ins Obergeschoss. Hier lächelt uns direkt eine Katze an, ein leerer Schreibtisch wie von einem Empfang, mehrere Türen, ein Schrank, Pflanzen. Soweit so „Kanzlei“ eben. An einer Tür entdecken wir unseren Namen und wir treten ein.

Wir überraschen die uns hier noch unbekannte Paula. Sie klärt uns auf, dass sie die Assistentin der Kanzlei ist. Sie wirkt selbstbewusst und wird uns im Laufe des Spiels wertvolle Dienste leisten. Sie verlässt uns und wir stehen in unserem Büro. Ein Karton mit unseren Habseligkeiten ist bereits auf dem Schreibtisch angekommen. Erstmal ausräumen. Fotos von unserer Familie, eins mit einer alten Freundin, unser Diplom. Was man halt so mitbringt. Der Schreibtisch wird nun auch jeden Morgen unsere erste Anlaufstelle sein, neben Paula versteht sich.

Wir finden dort noch ein Telefon, eine Gegensprechanlage zu Paula, eine aktuelle Zeitung und einen Posteingang. Das wird uns alles nach und nach innerhalb der Story näher gebracht. Jemand ruft an, Paula meldet sich über die Gegensprechanlage, sowas. Jedes Mal erhalten wir ein kurzes Tutorial zum jetzigen Schritt. So überfordert das nicht. Alles erfüllt aber auch noch einen weiteren Zweck. Dazu später mehr.

Wir lernen nun nach und nach die gesamte Kanzlei kennen. Herr Bauer empfängt uns. Er ist eher der strenge, mürrische Typ. Nicht unbedingt unsympathisch. Doch er strömt zweifellos Autorität aus. Dieser Mann hat einiges im Leben erlebt, viel Erfahrung und nun eine Aufgabe übernommen, derer er nicht nur Fans hat. Eher im Gegenteil. Dann wäre da noch Christoph, ein schussliger, liebenswürdiger Anwalt, der ständig alles verlegt, aber auch hilfreich sein wird. Die letzte Türe mit einer Person ist noch verschlossen. Die Person dahinter wird uns noch vorgestellt werden. Außerdem finden wir auf dieser Etage noch einen Konferenzraum. Hier spielen sich neben dem Gerichtssaal, die wichtigsten Aktivitäten ab.

Der erste Fall in The Darkest Files
Von Herr Bauer bekommen wir den ersten Fall und finden die zugehörige Akte nun immer auf unserem Schreibtisch oder im Radialmenu, dass wir über „LB“ aufrufen können. In diesem Menu gibt es auch unser Notizbuch, den Zugang zum Optionsmenu und einen Dialogverlauf. Man kommt immer schnell an alles ran. Das ist sehr praktisch. Gedankenblitze können immer geprüft und im Zweifel mit Lesezeichen versehen werden.
Schieben wir die restliche Steuerung direkt kurz ein. „RB“ hebt auf Optionswunsch Auswählbares hervor, auch in den Erinnerungen. Mit „L3“, also linker Stick drücken, sprintet man. Steuerkreuz links öffnet das Tutorialmenu. Die Auswahl findet immer mit „A“ statt. In den Erinnerungen auch mit „RT“. „B“ dient meistens als „Zurück“, in Erinnerungen und vor Gericht auch als „Interventionstaste“.

Unser erster Weg führt uns dann auch schon ins Archiv. Wir haben einen Namen und können im Register nachschauen, ob wir eine passende Akte haben. Haben wir, also suchen wir diese anhand ihrer Nummer im Regal heraus. Schon wird unsere Fallakte ein bisschen voller.
Ich mache euch nichts vor. Das Spiel besteht viel aus Lesen. Alles mögliche an Dokumenten und Fotos wandert nach und nach in unsere Fallakte. Diese ist aufgeteilt in Dokumente des alten Falls. So wie er bereits abgeschlossen wurde. Polizeiakten, Briefe von damals, Fotos, Urteile. Dann gibt es Background Infos. Die erhalten wir von Paula. Sie recherchiert für uns Hierarchien der Wehrmacht, Polizei, Partei und mehr. Dann gibt es noch Material zu den Verdächtigen. Dies umfasst im Grunde alle anderen Dokumente die in irgendeinem Zusammenhang zu unseren Verdächtigen stehen.

Manches sucht Paula für uns heraus bzw. fordert sie an. Andere Dokumente erhalten wir von unseren Kollegen. Die mit Wichtigsten sind aber unsere Vernehmungsprotokolle und der dazu eigene Punkt. Paula lädt für uns Zeugen der Fälle ein. Wir verhören diese dann und nun kommen wir zu einem der wichtigsten Teile des Games.
Die Erinnerungen
Ist der geladene Zeuge eingetroffen, betreten wir den Konferenzraum und beginnen mit dem Verhör. Dies ist hier teils schon unangenehm, weil die Herren und Damen aus einer anderen Zeit stammen. Einer Zeit, in der Frauen solche Posten wie Staatsanwältin nicht bekleideten. Einer Zeit in der ein jüdisch klingender Name bereits Misstrauen und Ablehnung weckte. Doch Esther ist stets Frau der Lage. Entschlossen kontert sie, oder übergeht solche Anspielungen. Das wählen wir in Dialogoptionen aus.
Elementar aber wird es, wenn sich die Kamera von Zeugin/Verdächtigen wegbewegt, die Umgebung nach und nach verschwindet, dann auch die Zeugin und wir uns in ihrer Erinnerung wiederfinden. Im ersten Fall ist dies die Erinnerung der Witwe des ersten Opfers. Wir stehen in ihrem Haus. An der Wand hängen Fotos. Man sieht eine Tür, einen Schrank, ein Fenster. Die Witwe erzählt. Sie und ihr Mann waren daheim. Es fuhr ein LKW vor und Männer in Uniform kamen herein. Bedrohten sie und ihren Mann. Dann nahmen sie den Mann mit. Er kam nie wieder!

In der Vernehmung kommt es zu Szenen, in die man Eingreifen kann, weil man eine andere Information hat, als gerade erzählt wird. Dann müssen wir aus den Dokumenten der Fallakte das Passende heraussuchen. Das ist meistens knifflig, wir haben auch nur einen Versuch. Hier im Beispiel können wir so aber herausfinden bzw. uns direkt bestätigen lassen, welche Dienstränge die Personen hatten. Zwischen einzelnen Szenen der Befragung können wir uns frei bewegen und uns umschauen. Dabei finden wir weitere auswählbare Elemente, die uns zusätzliche Informationen geben. Die Fotos lösen die Frage aus, ob das Ehepaar alleine lebte. Nein, der Sohn lebte hier auch, war aber nicht daheim gewesen. All das gibt Punkte für die spätere Auswertung.

Nach der Befragung landet das Transkript des Verhörs in unserer Akte, minimiert auf die wichtigsten Aussagen. Das gesamte Gespräch findet sich im Dialogverlauf. Oft ergeben solche Verhöre weitere Zeugen oder Informationen, bei denen uns Paula wieder helfen kann.
Blaupause und Pinnwand
Das ist im Grunde der erste Verlauf des Spiels. Dann wird es ein bisschen kniffliger. Wir bekommen eine Blaupause, einen Grundriss der Szenerie. Diese ist aufgeteilt in 5 einzelne Abschnitte. Fünf einzelne Fragestellungen. Diese finden wir an der Pinnwand wieder und auch unserem Notizbuch. Auf der Blaupause müssen wir so den Verlauf der Vorgänge optisch darstellen. Welche Person befand sich zu welchem Schritt an welcher Stelle und hat die zu behandelnde Aktion ausgeführt. „Wer gab den Tötungsbefehl“ als Beispiel des ersten Falls. Haben wir alle fünf Punkte behandelt, können wir die Blaupause ablaufen lassen. Wir sehen dann wie die Vorgänge unserer Meinung nach abgelaufen sind in einer kleinen Animation.

Der nächste Schritt wird uns beim ersten Mal von einem Kollegen gezeigt. Wir behandeln wieder die fünf Fragestellungen. Einmal beim Kollegen, dann aber zukünftig an der Pinnwand. Hier müssen wir 3 Dokumente auswählen, die beweisen, dass unsere Theorie auf der Blaupause korrekt sind. Beim Kollegen haben wir direkt einmal den Druck der Verhandlung, aber auch mit begrenzten Versuchen. Die weiteren Punkte aber machen wir bequem an der Pinnwand, ohne Druck auf Anhieb alles korrekt zu haben. Können also spielen. Dokumente tauschen. Allerdings bekommen wir keine Info, ob das so korrekt ist. Das entscheidet sich dann live vor Gericht!


Ermittlung am Schreibtisch
Wir müssen viel und deutlich lesen. Manchmal zwischen den Zeilen lesen. Interpretieren. Das alles ist ein Lerneffekt. Ich habe fast aufgegeben. Aber mich weiter durchgebissen. Hätte Esther das nicht auch so gemacht? Dazu kommt, wie erwähnt, ich habe eine Deadline! Will so viel vom Spiel sehen, wie ich kann. Ihr habt Zeit. Könnt nach dem ersten Fall, egal wie er endet, einfach nochmal von Anfang starten und schauen, wo der Fehler lag.
Vor Gericht

Das ist auch die richtige Vorgehensweise. Auf Anfang und nochmal! Habt ihr euch durch den ersten Fall gekämpft, alles ausgefüllt, sortiert, vorbereitet. Geht es vor Gericht. Die Verhandlung ist bebildert, stützt sich dann auf eure Blaupause. Meistens erklärt einer der gegnerischen Anwälte, dass er das nicht so sehe.
Nun geht es an die Dokumente. Der Richter fragt euch, ob ihr das Behauptete auch belegen könnt. Sowohl Blaupause (vor Start der Animation), als auch hier die Dokumente könnt ihr noch anpassen, müsst nicht das Vorbereitete nutzen. Der Richter sagt euch dann auch direkt, ob es so passt, oder ihr als Esther fort fahrt und das ist das Zeichen, dass es so gepasst hat. Ein tolles Gefühl, wenn Esther nach ein paar Anläufen, dann doch das Wort ergreift!
Aller Anfang ist schwer
War bei mir nicht der Fall. Ist es normal auch nicht. Ihr müsst ja erst mal herausfinden, wie das alles zusammenpassen kann. Was das Spiel von euch möchte. Doch es gibt immer mehrere Lösungswege und verschiedene Dokumentenkombinationen, die dazu führen, den Richter zu überzeugen. Löst ihr übrigens alle Einzelschritte erfolgreich, könnt ihr eine zusätzliche Information vorbringen, die das Strafmaß z. B. noch erhöhen könnte. Doch sind dazu u. U. Dokumente nötig, die ihr nicht unbedingt sicher erhalten habt. Manche gibt es nur, wenn ihr in Dialogen vorher die richtigen Antworten gewählt habe, oder zur richtigen Zeit eure Kollegen besucht habt.
Am Ende gibt es eine Zusammenfassung und Auswertung über eure Leistung. Außerdem erzählt Herr Bauer, wie es mit den Personen weiter ging. Zusätzlich könnt ihr euch eine Zusammenfassung des reellen Falls durchlesen.

Das klingt alles sehr knifflig und ist es auch. Ihr lernt erst nach und nach zu denken wie eine Esther Katz als Staatsanwältin gedacht hätte. Nur allzu oft sitzt ihr da und überlegt, wie ihr das lösen sollt. Jeder Zeuge sagt was anders. Sie widersprechen sich, widersprechen Dokumenten. Dokumente zeigen aber meistens die Wahrheit, Zeugenaussagen können absichtlich oder unabsichtlich falsch sein. Jede Person hat eigene Motive zu handeln, wie sie handelt oder handelte. Nichts ist wie es scheint und ihr dürft niemandem vertrauen. Egal wie nett sie oder er zu euch war.
Die Verbindung aller Dokumente ist sehr wichtig. Schaut euch die einzelnen Fragestellungen an und markiert entsprechend Textstellen und Teile von Bildern. So kommt ihr über den Lesezeichenreiter immer schnell dahin und habt dann die passenden Infos immer gesammelt zur Hand. Denkt um die Ecke, vergleicht alles. Ihr müsst die Lösung finden! Immer drei passende Dokumente, die eure Theorie beweisen. Wenn denn eure Theorie auch die Richtige ist!
Zwischen den einzelnen Ermittlungsschritten, aber auch mittendrin, wird eine Nebenhandlung erzählt. Nicht nur ruft Paula immer wieder durch und kündigt Zeugen ab, während ihr gerade knobelt. Auch klingelt das Telefon und zu gerne ist es eure Mutter oder Vater. Doch zu dieser Handlung verrate ich nichts. Macht mal. Erlebt die Geschichte. Es lohnt sich!
Design
The Darkest Files ist wie ein Film Noir gehalten. Die Szenerie ist eintönig in blau designet. Die Grafik eher einfach gehalten. Aber es passt. Es passt wie die Faust aufs Auge. Durch die Einfarbigkeit stechen an manchen Stellen, besondere Objekte hervor. Rote Naziarmbinden z. B. So wird der Fokus hier verstärkt. Gleichzeitig passt dieser ganze Stil in das Ermittlerin-Thema. Erschwert aber auch in den Erinnerungen das Ermitteln, da sich da nichts hervorhebt im hier vorherrschenden Grau in Grau. Alles wirkt eher bedrückend und eintönig.

Ich schreibe nun schon so viel. Es muss reichen langsam. Aber es drückt einfach auch aus, dass ich mich kaum halten kann. So viele kleine Details sind noch unerwähnt. Die Zeitungen, eine liegt in der Küche der Kanzlei, eine auf dem Schreibtisch, enthalten erschreckend Vertraut vorkommende Artikel. So ist in der neuen BRD von der Einführung der Wehrpflicht die Rede. Wegen der Aufkommende Gefahr durch die damaligen Sowjet-Ländern.
Die Fälle lassen nicht selten aufhorchen. Vieles klingt auf einmal in der heutigen Zeit wieder bekannt. Fast alles ist so oder ähnlich wieder denkbar geworden. Als sei bei vielen ein Vergessen eingetreten. Als sei die „Gute alte Zeit“ wieder erstrebenswert. Doch diese beiden unvergleichlichen und realen Fälle führen vor Augen, dass das alles nie wieder zurück kommen darf. Das die Gefahr aber immer da ist. Das Jahrzehnte lang die Augen verschlossen wurden. Das unsere Republik auch durch Leute aufgebaut wurde, die eben die Werte von vor und während des Kriegs auch nie abgelegt haben. Das Ende des Spiels.. nein erlebt es!

Technisch macht The Darkest Files nichts falsch. Selbst auf meiner Gurke von Rechner war die Bildrate immer stabil beim Maximum meines Monitors. Der Sound ist eindringlich und passt immer in die jeweilige Szenerie. Regenprasseln im Hintergrund. Geschrei in der Entfernung. Eingeblendete Alarmsirenen und vieles mehr.
Alles an diesem Spiel, ob optisch oder akustisch, ist puristisch designet. Aber jedes Element, dass im Spiel vorkommt, hat genau seinen Platz. Ist explizit genau da und genau passend platziert. The Darkest Files erschafft eine Atmosphäre die mich ins Spiel gezogen hat. Wer hat was, warum gemacht. Ich wollte die Fälle auflösen! Meine anfängliche Skepsis ist schnell gewichen und machte einem „Ermittlungsdrang“ platz. Dieser hinderte mich dann auch am Story-Modus. Ich war weiß Gott kurz davor. Aber einige Hilfsoptionen habe ich aktiviert. Die nehmen dem Spiel nichts. Startende Einwände könnt ihr anhalten lassen, sie laufen dann nicht ab. Über „RB“ könnt ihr euch anwählbare Objekte zeigen. Das war mehr als hilfreich!
Die Sprachausgabe des Spiel ist komplett auf Englisch. Bei sehr gutem Abschneiden des Spiels und entsprechendem finanziellem Erfolg, ist jedoch eine nachträgliche deutsche Synchronisierung angedacht. Hoffen wir aufs Beste und wünschen dem Team alles gute. Die englische Sprachausgabe ist bereits wunderbar gelungen!

The Darkest Files erscheint am 25.03.2025 auf Steam! Demo aktuell noch verfügbar!